Projektbetreuung:
Für die umfassende Projektbetreuung ist das BRB-Team in vielen Fällen in der Planungsphase bereits vor dem ersten Spatenstich involviert. Für Ihren Neubau, Sanierungsfall oder Abriss stehen wir mit unserem gesamten Leistungsportfolio zur Seite. Gerne beraten wir Sie individuell und bereiten ein Untersuchungskonzept, wann welche Prüfungen in welchem Umfang in Ihrem Projekt notwendig sind. Sprechen Sie uns an
Baugrunderkundung / Erdbaukontrollprüfung
Es ist wichtig seinen Baugrund wirklich gut zu kennen, um sich später das Haftungsrisiko im Schadensfall, Planungsmängel und Fehlschläge bei der Bauausführung zu ersparen. Daher ist jeder Bauherr verpflichtet vor dem Start eines jeden Bauvorhaben ein geotechnisches Bodengutachten durch einen Bodengutachter erstellen zu lassen.
Um die geotechnischen Eigenschaften des Bodens zu bestimmen, werden von uns Baugrunderkundungen durchgeführt, bei denen wir in der Regel durch Bohrungen und Probenentnahmen Bodenproben gewinnen. Diese Proben werden anschließend im Labor analysiert, um ihre physikalischen und mechanischen Eigenschaften zu bestimmen.
Die wichtigsten Ergebnisse über die Bodenbeschaffenheit, Tragfähigkeit, Setzungsverhalten und andere wichtige Parameter werden in einem geotechnischen Bericht zusammengefasst, die als Basis für die Gründung und Baugrube dienen.
Dabei nutzen wir unsere langjährige Erfahrung in der Baugrunderkundung sowie moderne und zuverlässige Methoden, um qualitativ hochwertige Ergebnisse zu erzielen.
Untersuchungsmethoden zur Baugrunderkundung / Erdbaukontrollprüfung
- Tragfähigkeitsmessungen
- Statischer Plattendruckversuch (Lastplatte)
- Dynamischer Plattendruckversuch (Fallplatte)
- Scherfestigkeit (Rahmenschergerät)
- Kompressionsversuch (Oedometerversuch)
- Dichteprüfungen / Proctorversuche (Proctordichte Böden)
- Bohrsondierungen (Feststellung Baugrundschichtung)
- Prüfung der Lagerungsdichte / Rammsondierungen
- Siebanalysen – Korngrößenverteilung DIN 18123 (visuelle und manuelle Bodenklassifizierung nach z.B. Korngröße).
- Zustandsgrenze (Fließ-/Ausrollgrenze) DIN 18122/1
- Schrumpfgrenze DIN 18122/2
- Bestimmung Glühverlust
- Bodenchemische Untersuchung (Zusammensetzung des Bodens) Dazu gehören unter anderem pH-Tests, organische Stoffe, Schwermetallgehalte und Nährstoffgehalte.
- Wassergehalt DIN 18121/1: Bestimmung Wassergehalte des Bodens und beurteilen Bodenverhalten unter verschiedenen Feuchtebedingungen mit Hilfe von z.B. Infiltrationstests, Sättigungsgradtests und Wassergehaltstests.
Regenversickerungsnachweis
Immer mehr Kommunen fordern heute im Rahmen der Baugenehmigung einen Regenversickerungsnachweis – insbesondere bei Neubauten von Ein- und Mehrfamilienhäusern. Dieser Nachweis dokumentiert, wie das anfallende Regenwasser auf dem Grundstück versickert oder gesammelt wird, anstatt unkontrolliert in die Kanalisation zu fließen.
Warum ist das wichtig?
Ein fachgerecht konzeptionierter Versickerungsnachweis schützt nicht nur die Umwelt, sondern auch Ihr Grundstück vor Überflutung und Grundwasserschäden. Zudem sparen Sie langfristig Gebühren für die Einleitung von Regenwasser in öffentliche Systeme.
Unser Angebot:
Auf Basis unserer Baugrundgutachten erstellen wir für Sie fundierte Regenversickerungsnachweise nach aktuellen Normen und kommunalen Anforderungen. Dabei verbinden wir geotechnisches Know-how mit praxisorientierten Lösungen – von der Bodenuntersuchung bis zur optimalen Dimensionierung der Versickerungsanlage (z. B. Rigole, Mulde, Schacht oder Kombinationen).
Ihre Vorteile auf einen Blick:
- Alles aus einer Hand – Baugrundgutachten und Regenversickerungsnachweis
- Kostensicherheit durch abgestimmte Planung
- Rechtssicherheit bei der Baugenehmigung
- Nachhaltige, zukunftsfähige Entwässerungslösungen
Fazit:
Mit unserem Regenversickerungsnachweis schaffen Sie die technischen und rechtlichen Grundlagen für eine umweltgerechte, wirtschaftliche Regenwasserbewirtschaftung – individuell auf Ihr Bauvorhaben abgestimmt.


